CSS nervt

… ich habe ja nicht nur dieses Blog.

Unter anderem betreibe ich, wie so viele andere Leute in Süddeutschland offenbar auch, eine Seite über Bergwanderungen in den Alpen.

Diese Seite ist zwar nicht von 1997, aber mein Kenntnisstand über HTML und Webdesign stammen zumindest ursprünglich aus dem Jahr und sind bisher eher rudimentär ausgebaut worden. Dementsprechend praktisch fand ich es bisher, die Navigation von den eigentlichen Tourenseiten zu trennen und in einem eigenen Frame aufzubewahren. (Wenn ihr hier schon nicht wisst, was ein Frame ist – keine Sorge, es wird nicht viel technischer.)

Das hat allerdings einen entscheidenden Nachteil, den ich in meinen Zugriffsstatistiken erkennen kann. Wenn jemand eine bestimmte Tour sucht und bei Google auf den Link zu meiner Seite klickt, wird die Tourenseite geladen, der Navigations-Frame aber nicht. Der Besucher sieht also nicht, welche weiteren Schätze sich in seiner unmittelbaren Nähe verbergen – und zieht wieder von dannen. Von einem Marketing-Standpunkt aus eine ziemliche Verschwendung, denn ich will ja doch, dass ein Besucher möglichst lange auf meiner Seite bleibt und sich umsieht.

Ich habe mich daher ein bisschen umgesehen und festgestellt, dass ich einfach ein bisschen was umgestalten und dann die SSI-Technik einsetzen sollte. So weit, so gut. Beim Umsehen aber habe ich blöderweise nebenbei mitbekommen, dass viel von dem Code, den ich verwende, inzwischen als „deprecated“ gilt. Das heißt übersetzt „missbilligt“ und bedeutet, dass er irgendwann in Zukunft von den Browsern vielleicht nicht mehr unterstützt wird. Außerdem verwenden man heutzutage einfach keine HTML-Tabellen mehr (wie ich es tue), sondern CSS-Boxen.

Aha.

Also habe ich mir ein CSS-Buch gekauft und versucht – wenn ich schon mal dabei bin – meine Website insgesamt zukunftsfähig zu machen. Dabei habe ich vor allem eins gelernt: CSS nervt! Ich fand das mit den Tabellen ja selbst auch nie sonderlich elegant, aber wenn ich die Wahl habe zwischen einer uneleganten, funktionieren Lösung und einer eleganten, nicht funktionierenden…

Denn: So sieht der Prototyp des Updates mit HTML-Tabellen aus (genauso, wie ich es mir vorgestellt habe also):

Und so sieht er nach drei Stunden CSS-Versuchen aus, zumindest in Firefox:

Und um dem ganzen noch einen draufzusetzen, sieht der exakt selbe Code im Internet Explorer gleich nochmal etwas bescheidener aus:

Und ich habe, ehrlich gesagt, überhaupt keinen Plan, warum. Vielleicht sollte ich lieber ein Buch schreiben, anstatt Websites zu basteln – mit einer Feder. Oder einem Keil.

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One Comment - “CSS nervt”

  1. sura1 Says:

    Hi!

    Ich habe vor einem halben Jahr mit 46 Jahren begonnen, meine erste Homepage zu erstellen. Also ich finde, dass CSS überhaupt nicht schwer ist und hervorragend dafür geeignet ist, die HTML-Dateien zu gestalten. Ich weiß, die Trennung von Inhalt und Gestaltung ist für Sie vielleicht ein ungewohntes Konzept; aber 3 Stunden CSS-Versuche sind sicher nicht genug; Buchtipp: „Little Boxes“ – Webseiten gestalten mit CSS. Grundlagen (Autor: Peter Müller, Verlag: Markt+Technik)

    lg und viel Spass beim Lernen

    sura1


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